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Das Joshusa-Profil
| Dimensions | 12.5 x 3.1 x 18.6 cm |
| Edition | 10. Aufl. 2016 |
| Isbn 10 | 3404175018 |
| Isbn 13 | 978-3404175017 |
| Item Weight | 415 g |
| Language | German |
| Print Length | 432 pages |
| Publication Date | 15 October 2016 |
| Publisher | Gustav Lubbe Verlag GmbH |
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Konfliktgeladener Thriller
Ein Unbekannter beordert Max Rhode, einen derzeit erfolglosen Schriftsteller, ins Krankenhaus. Der Mann, mehr tot als lebendig, weiß Dinge aus Max Leben, die er eigentlich nicht wissen dürfte. Noch bizarrer ist aber die Botschaft, die der Sterbende überbringt: Angeblich wird Max sich strafbar machen. Joshua wisse dies zuverlässiger als ein jeder das selbst wissen könne. Um ein Verbrechen zu verhindern, müsse Max untertauchen - ohne seine Frau, ohne seine Pflegetochter. Und zwar sofort. Noch ehe Max über die ganze Sache nachdenken kann, findet er sich mitten in einem Alptraum wieder. Er muss erkennen, dass zumindest Teile dessen, was der Unbekannte ihm mitteilte, stimmen. Doch was wird hier gespielt? Und wer ist dieser Joshua?Sebastian Fitzek hat mit "Das Joshua-Profil" mal wieder einen sehr verwirrenden Thriller geschrieben. Die Ausgangssituation ist rätselhaft, dabei bleibt es jedoch nicht: Mit jeder Seite wächst die Verständnislosigkeit beim Leser. Was geht hier vor sich? Wie soll man den Protagonisten, der eigentlich einen sympathischen und vernünftigen Eindruck macht, einschätzen? Wird er sich tatsächlich strafbar machen? Und woher soll der Unbekannte das bitte schön wissen? Fragen über Fragen, die mich dazu gebracht haben, immer weiterzulesen. Lesepause? Muss das wirklich sein? Ich wollte unbedingt schnellstmöglich wissen, was hinter dieser skurrilen Geschichte steckt und wie der Autor das sich zuspitzende Wirrwarr lichten wird.Interessanterweise hat Max Rhode, der die Hauptfigur darstellt, mit "Die Blutschule" vor Kurzem selbst einen Horror-Thriller veröffentlicht. Dieses von Sebastian Fitzek unter einem Pseudonym verfasste Buch spielt auch in "Das Joshua-Profil" eine große Rolle. Ich habe es nicht gelesen - was auch nicht sonderlich schlimm ist. Es werden immer mal wieder Auszüge abgedruckt, so dass man das, was man wissen muss, auch so mitkriegt. Mir hat jedenfalls kein Vorwissen gefehlt. Trotzdem sollte man sich bei Interesse in jedem Fall überlegen, "Die Blutschule" vorzuziehen, da man nach dem aktuellen Buch - meiner Meinung nach - sonst zu viel weiß, um es mit der größtmöglichen Spannung anhängen zu können. Ich werde jedenfalls auf ein nachträgliches Lesen verzichten.Die Story wird auf 397 Seiten in 83 knappen Kapiteln erzählt. Der Autor sorgt für ein hohes Tempo, andauernd passiert etwas Neues und die Lage spitzt sich noch dramatischer zu. Man erlebt die Geschichte aus der Sicht von Max Rhode, man fiebert mit ihm und rast atemlos von einem zweifelhaften Schauplatz in das nächste Chaos. Verschnaufpausen gibt es wie für den Protagonisten keine. Selbst wenn man sich gegen Ende des Buches in Sicherheit wähnt, wartet noch die eine oder andere Überraschung darauf, den Leser aus der Bahn zu werfen.Auch Perspektivenwechsel finden statt, so dass für mitreißende Einblicke in alle Geschehnisse gesorgt ist. Mir hat dieser Stil sehr gut gefallen. Man lernt dadurch auch die anderen Charaktere bestens kennen und es wird sogar Sympathie für den einen oder anderen geweckt, der es auf den ersten und oberflächlichen Blick vielleicht gar nicht verdient hätte.Von Seite 399 bis 412 findet man das Nachwort des Autors. Hier nimmt er zu einigen wichtigen Punkten, die in dem Thriller eine bedeutende Rolle spielen, Stellung. Und das macht er super. Ein wirklich gelungener Abschluss, ich kann viel von seiner Meinung teilen. Die Danksagung ist, wie man das von Sebastian Fitzek gewohnt ist, ebenfalls sehr lesenswert.Das Kernthema von "Das Joshua-Profil" werde ich nicht verraten. Ich kann aber sagen, dass es überaus brisant ist. Aktueller Stoff, der in einen hochspannenden Thriller verpackt wurde und zum Nachdenken anregt.Negatives kann ich nicht so zahlreich anführen. Allerdings muss man sich natürlich schon Sorgen um die Glaubwürdigkeit machen. Das kenne ich aus anderen Werken des Autors und das stört mich nicht groß. Ich wurde prima unterhalten und warte ab sofort wieder auf Nachschub! Ein bisschen enttäuscht bin ich, dass ich von dem Vorgänger (Die Blutschule) nichts mitbekommen (oder zumindest nicht die richtigen Schlüsse gezogen) habe, aber das kann ich natürlich niemandem anlasten.Fazit: Spannender und temporeicher Thriller, der ein heikles Thema beinhaltet und den Leser absolut mitreißt!
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Genial
Humor superfino
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who is interested in psycology, this is a big MUST READ
love fritzek's books, they are scary but also with a twisted end. Must read for holidays or late nights
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Von der ersten Seite an am Haken
Kaum wird ein neuer Thriller von Fitzek angekündigt, wird er auch schon vorbestellt. Auf den Wunschzettel wandert eines seiner Bücher bei mir gar nicht erst, genauso wenig wie auf den SUB.Entsprechend habe ich "Das Joshua-Profil" auch sofort gelesen, kaum dass es eingetroffen war.Wie üblich hatte mich die Geschichte sofort am Haken. Ich fand Max Rhode auf Anhieb sympathisch und auch Jola gefiel mir prima. Dabei habe ich es meistens nicht so mit Kinderfiguren in Büchern für Erwachsene.Schon der Auftakt zur Geschichte gibt Rätsel auf und weiß mit gewissen Schilderungen auch ein wenig zu gruseln. Doch so richtig interesMir habensant und spannend wurde es für mich erst mit der Eröffnung, der sich Max zwei Monate später gegenübersieht und auseinandersetzen muss.Ich konnte seine Verzweiflung gut nachvollziehen, seine Reaktion dagegen eher weniger. Trotzdem sehe ich ein, dass sie so ausfallen musste, damit die Gechichte so weitergehen konnte wie sie es dann auch tut. Ab diesem Punkt legt sie noch mal ordentlich an Tempo und Spannung zu. Ich habe die ganze Zeit gerätselt, was da vor sich geht. Jeder neuen schrecklichen Wnedung stand ich genauso entsetzt und hilflos gegenüber wie Max. So kam es, dass ich das Buch fast in einem Rutsch gelesen habe.Ein wenig Angst hatte ich aber auch. Ich bin jemand, der nicht so gut damit klarkommt, wenn zu viele Charaktere mitspielen, die Handlung an verschiedenen Orten spielt und es viele Ereignisse gibt, die wichtig sein könnten. Da komme ich leicht durcheinander und / oder vergesse etwas. Auf "Das Joshua-Profil" trifft gleich alles zu, daher war ich beunruhigt. Ich hätte es allerdings besser wissen müssen. Sebastian Fitzek gelingt es selbst bei einer solch komplexen Geschichte, dem Leser ein übersichtliches und klares Bild vom Geschehen zu vermitteln. Es war gar kein Problem, den Überblick zu behalten.Die beiden wichtigsten Perspektiven waren für mich die von Max und die von Jola.Die von Max, weil es hier niemals langweilig wird und immer etwas los ist, es immer wieder neue Wendungen gibt. Immer wieder prasseln neue, verwirrende Ereignisse auf ihn ein. Bei manchen habe ich mich wirklich gefragt, ob mit Max etwas nicht stimmt. Bildet er sich manches vielleicht zu ein? Wie sollte man es sonst erklären können? Und dann die Frage nach Joshua. Was es mit dem Joshau-Profil auf sich haben könnte. Was habe ich gegrübelt! Und ja, des Rätsels Lösung hat mir gefallen. Ihr liegt ein ernstes und aktuelles Thema zugrunde und regt zum Nachdenken über gewisse Vorgänge in unseren Leben an.Jolas Perspektive ist aus ganz realen Gründen spannend. Was das Mädchen da erlebt, das ist schlichtweg der Hammer. Nicht nur für eine Zwölfjährige. Ich habe so mit ihr gebangt und gehofft und sie die ganze Zeit für ihren Mut und ihr Durchhaltevermögen bewundert. Und natürlich habe ich versucht, ihre Erlebnisse in Zusammenhang zu bringen mit Max' Erlebnissen.Ich war mir bis zum Ende nicht sicher, ob ich mit meinen Vermutungen richtig lag und so blieb die Spannung bis zum Schluss erhalten. Und obwohl ich anfangs so meine Zweifel hatte, ob es Sebastian Fitzek gelingen würde, alle Charaktere, alle Ereignisse und alle Wendungen glaubhaft zusammenlaufen zu lassen, hat es mich nicht sonderlich überrascht, dass es ihm eben doch gelingt. Ich sollte meinen Lieblingsautoren vielleicht noch mehr vertrauen als ohnehin schon ;)Ein kleines ABER folgt nun ab doch. Mir haben "Das Joshua-Profil" und "Noah" wirklich sehr gut gefallen, doch würde ich als nächstes gerne wieder einen Psychothriller von Sebastian Fitzek lesen. Ich brauche es bei Thrillern nicht so dringend, dass sie eine Botschaft haben und / oder ihnen ein aktuelles Thema zugrunde liegt. Das bereitet mir weit weniger Vergnügen als ein psychologisches Verwirrspiel, das einen in die Abgründe des menschlichen Verstands führt.Ich kann es nicht genau erklären, woran es liegt, dass sich Sebastian Fitzeks Bücher für mich so leicht lesen lassen. Er schreibt gleichzeitig locker und doch auch ernsthaft, das reißt mich jedes Mal aufs Neue einfach so mit. Und ich liebe es, weil es beweist, dass auch ein solche Schreibstil für Spannung und Dramatik sorgen kann. Obendrein enden die Kapitel meist mit einem so fiesen Cliffhanger, dass man einfach weiterlesen muss. Die wechselnden Schauplätze tragen ein Übriges dazu bei, dass es nie langweilig wird und stets Tempo in der Handlung steckt.Das Covermotiv gibt Rätsel auf. Was hat es mit den Händen und den Fäden genau auf sich? Um welche Fäden in wessen Händen mag es in der Geschichte gehen. So weckt ein Buch im Regal die Neugier des Betrachters. Außerdem mag ich einfach das Dunkle. Schwarz ist für mich einfach die Farbe für einen Thriller.Fazit: Einmal mehr ein vom Anfang bis zum Ende spannender und rasanter Thriller von Sebastian Fitzek, bei dem man gut mitknobeln kann und der einen manches Mal an der Nase herumführt. Das macht Spass und führte bei mir dazu, dass ich das Buch beinahe an einem Abend ausgelesen hätte. Aber ich habe mich zusammengerissen, sodass ich es wenigstens zwei Abende lang genießen konnte. Das Thema, das der Story zugrunde liegt ist ernst und sehr aktuell. Das sorgt dafür, dass man spätestens nach dem Zuklappen des Buchs über gewisse Dinge und eigenes Verhalten in bestimmten Situationen nachdenkt.
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Another great book from my favorite German Author!
Fitzek did it again! Another book I could barely put down!
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